Leckeres und gesundes Pausenbrot – Wertvoll, wichtig und ganz einfach


„Das mag´ ich nicht, nee, keinen Käse, was ist das denn für grünes Zeug?, das habe ich noch nie gegessen“, so einzelne Stimmen der ganz gespannten und aufgeregten Kinder, denn gleich sollte es losgehen, Butterbrote fertigen. An sich, mehr oder weniger, etwas ganz normales, wenn es denn überhaupt zu Hause passiert. Viele Eltern legen offensichtlich nicht viel Wert darauf, die Kinder ordentlich zu versorgen. Desinteresse, der angebliche Zeitaufwand und wenig Kenntnisse von Lebensmitteln mögen Gründe sein. Tatsächlich sind sie es aber nicht, es ist offensichtlich einfacher und schneller, das ewig gleiche ungetoastete Weißbrot mit einer Haselnuss-Schoko-Creme zu beschmieren und so dem Kind auch gleich auch noch zu viel Zucker zu verabreichen. Wie gesagt, wenn es denn überhaupt passiert: Denn, laut einer Untersuchung der Universität Bielefeld, startet jedes dritte Kind ohne Frühstück in seinen Tag.
Zwei von drei Kindern kommen ohne Pausenbrot in den Kindergarten und die Schule. Aber im Pausenbrot steckt alles, was Kinder unbedingt brauchen. Deshalb wurde die Aktion „Gesundes Pausenbrot“ ins Leben gerufen, in der Kinder mit Spaß, Kreativität und jeder Menge gesunder Lebensmittel das richtige Pausenbrot für sich selbst entwerfen können. Im Klassenverband zusammen geschnibbelt, geschmiert und verkostet, macht dies auch viel mehr Spaß.

Das Ziel der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ von „Kerrygold“ ist es, gesunde Ernährung in Schule und Kindergarten wieder in den Fokus zu rücken. Kinder brauchen viel Energie um im Schulalltag konzentriert und leistungsfähig zu sein. Diese Energie lässt sich am besten aus gesunder Ernährung gewinnen. Ein gesundes Pausenbrot eignet sich deshalb hervorragend als Energielieferant für kleine Kindergarten-Kinder und Abc-Schützen.
Allein in diesem Jahr beteiligen sich 350 Schulen mit über 100.000 Schülern an der bundesweiten Kampagne „Gesundes Pausenbrot“. Einzelne Schulaktionen werden dabei von prominenten Köchen regional unterstützt, wie z.B. am 13. Mai 2015 in der 3. Grundschule in Leipzig. Dort hatte Peter Maria Schnurr, Küchenchef des Zwei-Sterne-Restaurants „FALCO“ zusammen mit 80 Kindern leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Er zeigte den Grundschülern, dass ein gesundes Pausenbrot nicht nur lecker, sondern auch kinderleicht zu machen ist. „Ich schmiere meiner Tochter morgens gerne ein Vollkornbrot mit Butter, Bananenscheiben und etwas Honig für die Schule“, sagte Peter Maria Schnurr. Für die Grundschüler presste er außerdem frische Obst- und Gemüsesäfte.
An den 4. September 2015 werden sich die Kinder Michael-Ende-Schule in der Platenstraße 7 in Köln wohl noch lange erinnern: Jan-Philipp Cleusters (23), bekannt aus verschiedenen TV-Formaten wie „daheim & unterwegs“ (WDR) oder „kochen & genießen“ (QVC), hat für sie im Rahmen der Initiative „Gesundes Pausenbrot“ leckere und gesunde Pausenbrote geschmiert. Gemeinsam mit seinen 25 kleinen Helfern kreierte der Koch-Youngster viele bunte Pausenbrote.

Für die Aktion brachte der Starkoch sogar eigens kreierte Pausenbrot-Rezepte mit. Darunter ein klassisches Vollkornbrot mit Cheddar, Tomate, Gurke und Ei sowie ein Sandwich mit Putenbrustaufschnitt, Römersalat und Mais. „Das Auge isst mit! Je farbenfroher und bunter, desto beliebter ist doch die Stulle“, so Cleusters. „Mit etwas Kreativität und frischen Zutaten ist es ganz leicht, Kinder zu überraschen“. Bei einem gesunden Pausenbrot kommt es vor allem auf das Brot selbst an. Ein gutes Brot enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Mineral- und Ballaststoffe, welche sich vor allem in Roggenmischbroten oder Vollkornbroten befinden.

Weitere Starkochevents finden am 29.09.2015 in Frankfurt am Main statt (mit Niko Reh) und am 08.10.2015 in Wiesbaden (mit Michael Kammermeier). Küchenchef Michael Kammermeier, Chef de Cuisine (Ente in Wiesbaden), leitet seit 2006 die Geschicke der ENTE mit großem Engagement und viel Erfolg. Auch unter dem jungen Küchenchef ist das Gourmetrestaurant weiterhin mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Aus den anfänglich zögernden und skeptischen Meinungen war bei den Kölner Schülern dann regelrecht Begeisterung geworden, die meisten wollten gar nicht mehr aufhören, immer neue Kreationen entstanden. „Das ist ein Gesicht mit Schnurrbart, der Schnittlauch sind die Haare, ich habe einen Fisch gebastelt, schau mal, was der für große Augen hat, dafür habe ich die Eischeiben genommen“. Richtig angeleitet und stark motiviert wollten die Kinder dann auch gar nicht mit essen aufhören.
Berührt hat mich ein kleiner Junge mit seiner Aussage: „Das war das Leckerste, was ich je gegessen habe!“. Da fragt man sich doch ganz ernsthaft, was das Kind ansonsten so zu Hause bekommt.

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